Professionelles systemisches Coaching

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Unser Coaching ist lösungsorientiert und zielsicher. Wir arbeiten für erreichbare Ziele im Kontext von Systemen verschiedener Ordnungen..

Stühle ZeichnungWas ist Coaching?

Was heißt Coaching?

Coaching hatte ursprünglich mit Kutschen und Pferden zu tun. Der Begriff „Coach“ (Trainer) stammt von ne. to coach ab. Ursprünglich war damit das Trainieren junger Pferde, speziell das Einspannen vor die Kutsche (coach), gemeint (Kluge, Etymologisches Wörterbuch, 1995). Damit wäre zumindest das geklärt. Was aber heißt das mit Bezug auf das, was Sie von einem Coaching haben könnten?

Was ist Coaching im Detail? Ein Erklärungsversuch.

Coaching wird – meistens in Anlehnung an die ursprüngliche Bedeutung – als Unterstützung und Training für mehr Leistung verstanden. Der Coach bietet eine Begleitung in Situationen, in denen jemand im weitesten Sinn wie ein Zugpferd, also als Leistungsträger auftreten soll bzw. will:

  • Tore im Fußballspiel erzielen
  • Verkaufsabschlüsse erreichen
  • Mit einer Unternehmenspräsentation begeistern
  • Verhandlungen erfolgreich führen
  • Sich bzw. das Unternehmen eindeutig positionieren, also sich gerade nicht vor jeden Karren spannen lassen

Coaching kann Beratung und Training sein

Coaching ist eine Form der Prozessbegleitung. Ausgehend von einer Situation A einigen sich Coach und Coachee über eine Auftragsklärung auf ein Ziel (Situation B). Was für Abläufe und Strukturen können hier beispielsweise eine Rolle spielen?

  • Bewerbungsverfahren
  • Karriere
  • Berufliche Veränderung
  • Outplacement / Newplacement
  • Kundengewinnung
  • Geschäftsgründung
  • Rhetoriktraining

Coaching kann als Beratung und / oder Training stattfinden:

  • Bei einer Beratung kann es um Entscheidungen des Coachees (Klient) gehen.
  • In einem Training in Coaching-Form optimiert der Coach mit seinem Coachee bereits vorhandene, zum Einsatz gekommene Fähigkeiten (Skills).

Was ist Coaching nicht?

Seriöses Coaching ist keine oberflächliche Beratung und nichts von der Stange oder nach einem Schema F. Wenn sich eine Beratungsperson als wissend definiert, während sie die Klienten als Wissensempfänger behandelt, fehlt die Gleichrangigkeit, die im Coaching unverzichtbar ist.

Ist der Begriff Coach geschützt?

Nein. Jeder Mensch darf sich Coach nennen oder Berater, ja sogar psychologischer Berater. Das Fehlen der geschützten Berufsbezeichnung macht es nicht immer einfach, eine professionelle Beratungsperson zu finden, d. h. jemand, der sein Beratungshandwerk (z. B. einen systemischen, wirtschaftlichen und / oder medizinischen Hintergrund) gelernt hat.

Was ein Coach macht? Kommt darauf an:

Was ein Coach macht, das kommt auf den Coach an. Wer sich einfach nur entscheidet, Coach zu sein, macht eben irgendetwas von glühenden Kohlen bis Weltraumlauschen. Anders sind Coaches mit professionellem Hintergrund. Ein professioneller Coach mit Berufserfahrung (diese gibt es nicht im Lehrgang zum Business-Coach= versteht sein Handwerk.

Professionelle Coaches stellen gemeinsam mit den Klienten Fragen nach möglichen Auswirkungen von Entscheidungen. Sie lassen denkbare Entwicklungen im Vorfeld von Entscheidungen sichtbar werden. Sie unterstützen die Klienten dabei, erreichbare Ziele von unerreichbaren zu unterscheiden.

Coach und Coachee

Eine gute Beziehung zwischen Coach und Coachee beruht auf der Basis von Respekt, Akzeptanz und Vertrauen.

Es gibt kein Oben oder Unten im Sinne von mehr oder weniger Kompetenz. Der Experte im Coachingprozess ist und bleibt immer der Coachee. Für ihn muss sich eine stimmige Entwicklung ergeben. Er ist der Kunde, der mit einer Entscheidung leben wird. Das muss der Coach stets berücksichtigen und sich daher soweit wie möglich neutral verhalten. Zusammenfassung: Basis ist eine gleichrangige Beziehung zwischen dem Berater und seinem Klienten.

Lösungsorientiertes Coaching

Lösungsorientierte Coaching – das hört und liest man heute überall. Es ist grundsätzlich richtig, nach Lösungen zu suchen. Allerdings kann die einseitige Fixierung auf das Finden von Lösungen auch ein Risiko sein. Coaching sollte immer auch im Auge behalten, dass es für bestimmte Aufgaben keine Lösung gibt, zumindest keine schnelle Lösung.

Nehmen wir das Beispiel, in dem ein neuer Mitarbeiter fachlich zwar exzellente Fähigkeiten mitbringt, aber auf der persönlichen Ebene vom Team nicht akzeptiert wird. Hier gibt es nicht „die Lösung“, sondern in einem als günstig anzunehmenden Fall ein Arrangement.

Im hier genannten Beispiel könnte es eine Form lösungsorientierter Beratung sein, die zweitbeste Lösung zu finden. Der Mitarbeiter bleibt dem Unternehmen mit seinen Kompetenzen erhalten – und die Geschäftsführung gibt die Idee des klassischen Teambuilding auf. Ein Kompromiss also. Ganz im Sinne von Steve de Shazer, der sinngemäß sagte, dass es der Lösung egal ist, wie das Problem ausgesehen hatte.

Zusammenfassung: Wenn Lösungslosigkeit für ein bestimmtes Aufgabendesign erkannt wird, lässt sich das Design der Aufgabe verändern. So lange, bis Anforderungen formuliert sind, die z. B. ein Team erfüllen kann.

Ganzheitliches Coaching

Ganzheitliches Coaching ist ebenfalls ein Modewort. Natürlich sollten Coach und Coachee darauf achten, bei ihren Unterredungen möglichst an alles zu denken. Ganzheitlich heißt in unserer Coachingpraxis in Frankfurt: Die Klienten achten darauf, eine Entscheidung im Vorfeld mit allen Sinnen und in möglichst allen denkbaren Auswirkungen zu hinterfragen, zu durchleuchten und zu überdenken. Entscheidend ist es zudem, sich zu fragen, wie sich etwas anfühlt – auch in der Vorstellung. Das schützt vor reinen Kopfentscheidungen. Wenn sich eine Kopfentscheidung als falsch bzw. unstimmig herausstellt, meldet sich der Körper z. B. mit Migräne, Verdauungsproblemen, Rückenschmerzen, Schwindel, Abgeschlagenheit oder unspezifischen Schmerzen.

Zielgruppen im Coaching

Coaching in Unternehmen

In den meisten Fällen werden Coaches im klassischen Sinn von Unternehmen bzw. Geschäftsleuten und im Sport gebucht. Es gibt aber auch außerhalb von Wirtschaftsunternehmen unterschiedliche Anlässe und Gelegenheiten für Coachings.

Management-Coaching

Coaching für Führungskräfte und Manager zählt zu den häufig angefragten Themen. Führungskräfte und Manager sind deshalb in der Hauptzielgruppe im Coaching, weil sie es oft mit Veränderungen zu tun haben.

Als Antwort auf steigende Führungsverantwortung reicht eben nicht etwa ein neues Organigramm oder eine Visitenkarte mit neuem Jobtitel. Coaching kann hier auf den ersten Metern in einer neuen Rolle hilfreich sein, Erwartungen zu identifizieren, Ziele zu setzen – und das realistisch. Management-Coaching kann ein wirkungsvolles Instrument sein, Führungskräfte in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihre  kann, lesen Sie im Coaching-Magazin.

Ziele von Coaching

Karriere voranbringen

Karrierecoaching. Besser werden im Job, die richtigen Weiterbildungen finden, Soft Skills optimieren, Kommunikationsfähigkeit weiterentwickeln, Präsentationsmethoden verbessern, Führungsqualitäten finden und stärken: Karrierecoaching ist ein weites Feld, in dem Coaching eine positive Rolle spielen kann. Wunder wirken kann es nicht.

Personalentwicklung

Mit der Personalentwicklung (PE) sind meistens die HR-Abteilungen beauftragt, je nach Unternehmensgröße. Sie hat zwar auch mit der Karriere zu tun, setzt aber über alle Hierarchien hinweg an. Vorrangig geht es bei der Mitarbeiterentwicklung darum, Qualifikationen zu erwerben bzw. weiterzuentwickeln. Häufig geschieht dies als Reaktion auf Marktentwicklungen wie etwa die Digitalisierung. Unsere Kunden erzielen gute Erfolge (auch) mit Coachings zur Personalentwicklung im Setting Angestellter & Vorgesetzter.

Kommunikation verbessern

Coaching für Kommunikation bezieht sich sowohl auf die zwischenmenschliche Gesprächs- und Informationskultur als auch auf die Interaktion, die innerhalb eines Menschen läuft. Kommunikationscoaching setzt somit bei zentralen Fragen an:

  • Welche Kultur ist in diesem Unternehmen prägend? Wie reden die Menschen im Unternehmen miteinander / übereinander, wie mit den Kunden und Partnern?
  • Welche inneren Dialoge führt ein Mensch mit sich selbst? Die intrapersonale Kommunikation ist ein zentraler Schlüssel zum Selbstverständnis, zur Entwicklung von Leistung und Mitarbeiterzufriedenheit. Schon mit wenigen Veränderungen der inneren Kommunikation lassen sich erstaunliche Entwicklungen anstoßen.

Bei Burnout intervenieren

Burnout-Präventionscoaching kann ein wirksames Mittel sein, bei einem bevorstehenden Erschöpfungszustand eines Mitarbeiters eine gesunde Selbstfürsorge einzuleiten. Wenn es schon zum Burnout gekommen ist, kann ein Coaching die Klienten auf Supervisionsebene dabei unterstützen, die Erschöpfung anzunehmen und die dringend benötigte Rekonvaleszenzphase zu beginnen.

Coaching-Settings

Unter einem Setting verstehen wir im Coaching zum einen die äußere Form, also wie viele Menschen in welchem Rahmen miteinander in Interaktion sind. Mit Setting kann außerdem der thematische Kontext beschrieben werden.

Einzelcoaching

Das Einzelcoaching findet unter vier Augen statt. Coachee und Coach setzen sich entweder in einem Raum des Unternehmens, in der Beratungspraxis oder vor zwei Bildschirmen zusammen. Zu den Vorteilen des Einzelcoachings zählt, dass auch sehr persönliche Themen besprochen werden können, die auf den ersten Blick nichts direkt mit dem Job zu tun haben, aber in die Arbeitswelt hineinwirken.

Online-Coaching

Remote-Coaching sollte idealerweise erst dann in Frage kommen, wenn Coach und Coachee vorher schon einmal einander begegnet sind. Dadurch wird begünstigt, dass die beiden Seiten aufeinander eingestellt sind. Nach einem ersten persönlichen Gespräch lassen sich weitere Termine auch im Online-Coaching abwickeln, zumal dann wenn der Coachee schwer erreichbar ist.

Selbstcoaching

Unsere Klienten sollen das Selbstcoaching erlernen. Das ist unser gemeinsames Ziel. Wer zu uns kommt, soll die Fähigkeit erwerben, dauerhaft als sein eigener Trainer für seine Anliegen einzustehen und sich selbst zu unterstützen. Je besser unsere Klienten im Selbstcoaching werden, desto weniger kommt die Idee einer Abhängigkeit vom Trainer bzw. Coach auf.

Coaching-Tools

Aus der Psychotherapieforschung ist bekannt, dass die Wahl der Mittel und Konzepte in der Beratung nicht die wichtigste Rolle spielt. Am wichtigsten ist in einer Beratungsbeziehung ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Coach und Coachee – stets gleichrangig. Wenn Sie sich für Coaching-Tools in Form physischer Werkzeuge interessieren, empfehlen wir einen Blick auf die Website psychologenwerkzeuge.de – dort ist die patentierte Drehscheibe zur Ressourcenaktivierung vorgestellt. Den Link finden Sie im folgenden Absatz.

Drehscheibe – patentiert

Das patentierte Psychologenwerkzeug und eine Anleitung dazu finden Sie hier auf der Seite, auf der Berater Werkzeug für das Coaching bestellen können

Supervision und Coaching

Sie fragen, was die Unterschiede zwischen Supervision und Coaching sind? Wir schauen auf die Gemeinsamkeiten, die … moderner Begriff: Synergien. Wir konzentieren uns stets auf das, was die Menschen und die Konzepte, mit denen sie arbeiten, verbindet. Und so entstehen bei uns Coachingsitzungen, in denen Anteile von Supervision vorkommen. Und in einer Supervisionssitzung kann durchaus eine Coachingepisode auftauchen.

Coach finden

Den richtigen Coach finden heißt: den passenden Coach finden. Wer zu wem passt, das lässt sich nicht von Zertifikaten oder Konzeptbeschreibungen ableiten. Es kommt bei der Beratungsbeziehung darauf an, schnell einen gemeinsamen Nenner zu finden und eine gemeinsame Sprache.

Reden wir darüber.